Chronik

Ich gelobe, meinen Dienst als freiwilliger Feuerwehrmann stets gewissenhaft zu erfüllen, meinen Vorgesetzten gehorsam zu sein, Disziplin zu halten und wenn notwendig mein Leben einzusetzen um meinen Mitmenschen zu helfen.

  • Feuersbrünste gehörten zu allen Zeiten zu den schrecklichsten Plagen und gefürchtetsten Unglücksschlägen. Früher war dies noch entschieden gefährlicher, weil die meisten Häuser und Wirtschaftsgebäude mit Stroh oder Schilfrohr gedeckt waren und leicht ein Raub der Flammen wurde. Außerdem gab es keinen Blitzschutz. Größere Brände in Wimpassing/L. sind uns berichtet aus Jahren 1745 als der Blitz 3 Bauernhäuser in Brand steckte.
    • Desgleichen brannten am 20. Juni 1750 wieder 3 Häuser ab.
    • Am Pfingstmontag 1751 brach eine fürchterliche Katastrophe über Wimpassing/L. herein. Beinahe die ganze Gemeinde wurde ein Raub der Flammen.
    • Am 3.August 1876 entstand ein großes Feuer, wobei 16 Häuser und 17 Wirtschaftsgebäude eingeäschert wurden.
    • Am 7.August 1883 brannten wieder 11 Häuser und Wirtschaftgebäude ab, daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Wimpassing/L. ins Leben gerufen
  • 1914-1918: Der erste Weltkrieg: Einige Kameraden kamen nicht mehr zurück in ihre Heimat die nach den unsicheren Nachkriegsjahren entstand.
  • 1921: Als aus Komitat Ödenburg das 9.Bundesland BURGENLAND der 1.Republik Österreich wurde. Unter Kommandant Mathias Wimmer wurde die Feuerwehr wieder ausgebaut.
  • 1927 übernahm Johann Eder II das Kommando. Unter seiner Führung war der 1. Höhepunkt die Fahnenweihe. Fahnenpatin war Maria Pöschl, Kirchengasse.
  • 1929 ermöglichten Mitglieder der Urbarialgemeinde durch Spenden eine Motorspritze.
  • 1934: Erwerb eines Mannschaftswagen Type Puch VIII. Nach den Anschluss an Deutschland musste die Feuerwehr wieder mit den Pferdewagen Einsätze bestreiten.
  • 1938 übernahm Josef Franz als Ortskommandant die Wehr.
  • 1939 begann der 2. Weltkrieg und die Feuerwehr war gezwungen auf Jugendliche zurückgreifen.
  • 1944 mussten diese jungen Burschen nach Bombenangriffen durch die Amerikaner die Aufräumungsarbeiten durchführen.
  • 1945: Beim Einmarsch der Sowjetarmee wurde die Kirchengasse zur Gänze und ein Teil der Mühlgasse ein Raub der Flammen. Durch die Kampfhandlungen war es der Feuerwehr nicht möglich rettend einzugreifen, da alle verfügbaren Männer zur Wiedererrichtung der Leithabrücke von den Russen zwangsverpflichtet wurden. Bei diesen Kampfhandlungen wurde auch das Gerätehaus der Feuerwehr nicht verschont. Alle schriftlichen Unterlagen, Journale, sowie die Feuerwehrspritze und sonstige Geräte wurden verschleppt. Johann Franz gelang es später die Motorspritze und einige Geräte wieder ausfindig zu machen. Da die Motorspritze Mängel aufwies kaufte die Gemeinde eine Neue der Type Gugg 750.
  • 1960-1967: Da der alte Rüstwagen zum Anhängen beim Traktor ungeeignet war, kaufte die Gemeinde einen gummibereiften Rüstwagen.
  • 1968: Bau eines neuen Rüsthauses. Aus Altersgründen übergab Johann Franz das Kommando an Johann Eder III.
  • 1969 wurde das neue Gerätehaus im Rahmen der 500 Jahr-Feier der Pfarre durch Bischof Stefan Laszlo feierlich eingeweiht.
  • 1970: Kauf eines gebrauchten Löschfahrzeuges mit Vorbaupumpe Type Opel Blitz.
  • 1971-1975 wurden alle Geldmittel für Bekleidung, Schläuche und div. Ausrüstungsgegenstände verwendet.
  • 1977: Kauf von 3 schweren Atemschutzgeräten
  • 1978: Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges(TLF) Patin war Frau Anna Reiter.
  • 1980: Anschaffung einer Funkausrüstung.
  • 1983: 100-Jahr –Feier mit Fahnen-Weihe, Patin war Frau Anna Leitgeb.
  • 1984: Kauf eines neuen Kleinlöschfahrzeuges(KLF) Patin Frau Erika Trichtl
  • 1984-1991: Drei schwere Atemschutzgeräte, KLF-mobiles Funkgeräte, Schmutzwasserpumpe.
  • 1991-1993: Bau eines neuen Gerätehauses. Aus Altersgründen legte Johann Eder III das Kommando zurück. Nach einer Neuwahl wurde Johann Toifl 1994 Kommandant.
  • 1994-2001: Eine elektronische und motorbetriebene Schmutzwasserpumpe wurde angeschafft. Kauf eine gebrauchten Autos zum Transport von Gerätschaften, Kauf einen Funkgerät, von 12 Air Pager zur Flächendeckenden Alarmierung. Kauf von der heutigen Zeit entsprechenden persönlichen Ausrüstung. Zur Geldmittelbeschaffung wird jedes Jahr ein Feuerwehrheurigen veranstaltet. OBI Johann Toifl trat als Ortsfeuerwehrkommandant aus Altersgründen zurück.
  • 2001-2011: Zum neuen Ortsfeuerwehrkommandant wurde Josef Sollinger Gewählt. Es wurden neue Schutzanzüge sowie Einsatzhelme gekauft. Die Atemschutzgeräte wurden auf den neuesten Stand gebracht. Ein Mannschaftstransport-Fahrzeug(MTF) wurde nur mit Eigenmittel angeschafft. Des Weiteren wurde ein Mannschaftstransport-Fahrzeug aus Eigenmitteln gekauft. Nach 10 Jahren Amtszeit als FF-Kommandant stellte OBI Josef Sollinger sein Amt zur Verfügung.
  • 2011-2015: Wieder musste ein neuer Kommandant gewählt werden. Es wurde immer schwerer einen Kommandanten zu finden. Nach etlichen Debatten und Sitzungen stellte sich Thomas Haider als FF-Kommandant zur Verfügung. Er wurde auch als Kommandant gewählt. Eine neue EDV Anlage und etliche neue Ausrüstungsgegenstände wurden angeschafft. Drei Schmutzwasserpumpen wurden neu gekauft.Die Feuerwehrsirene wurde höher gesetzt damit alle Ortsteile lauter beschallt werden. Thomas Haider musste sein Amt als FF- Kommandant im Juni 2015 zur Verfügung stellen, da er beruflich in der USA tätig wurde.
  • Juli 2015: Zum neuen Ortsfeuerwehr-Kommandant wurde Franz Zrim gewählt. Wir wünschen den neuen Ortsfeuerwehrkommandanten viel Erfolg bei seiner Arbeit.